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Was sind Peacemaker?

 

Peacemaker sind ausgebildete Schülerinnen und Schüler, die in der Pause und in der Schule bei Streitigkeiten versuchen Frieden zu stiften. Sie unterstützen und ergänzen die Pausenaufsicht der Lehrpersonen.

Wie stiften Peacemaker Frieden?
 

Wir machen Frieden

Peacemaker probieren friedlich und ohne Gewalt Frieden zustiften. Sie sind nicht „Richter“ und entscheiden daher nicht, wer im Recht oder Unrecht ist. Sie versuchen beide Seiten zu verstehen und mit ihnen eine für beide Seiten akzeptierbare Lösung zu finden. Frieden stiften ist immer freiwillig, für beide Seiten!

 

 

Wer eignet sich als Peacemaker?

 

-          Schülerinnen und Schüler ab der 2. Klasse.

-          Schülerinnen oder Schüler, die fair sind und gut zuhören können.

-          Schülerinnen oder Schüler, die selber daran interessiert sind Konflikte ohne Gewalt zu lösen.

-          Verschiedene Gruppierungen sollen vertreten sein: Schweizer/innen, Ausländer/innen, Sportler/innen, Ruhige usw. 


Wie werden die Peacemaker ausgewählt?

 

  1. Jedes Kind einer Klasse erhält einen Wahlvorschlagszettel. Darauf schreibt jedes ein Mädchen und einen Knaben, dem es die Arbeit als Peacemaker zutraut.
  2. Die Lehrperson gibt jedem Vorgeschlagenen ein Bewerbungsformular. Wer von ihnen sich als Peacemaker bewerben will, gibt das Formular aufgefüllt und vom Kind und den Eltern unterschrieben der Lehrperson ab.
  3. Alle Bewerber/innen erhalten Gelegenheit, sich vor der Klasse als Peacemakerkandidat/in vorzustellen.
  4. Nach diesem  „Wahlkampf" schreibt jedes Kind ein Mädchen und einen Knaben auf, das/den es als Peacemaker/in wählen will.
  5. Die Lehrperson bestimmt von den zwei meistgewählten Knaben und den zwei meistgewählten Mädchen je ein Kind als Peacemaker/in.


Ausbildner / Betreuer

 

Robert Schüpfer und Ernst Gander
Ernst Gander und Robert Schüpfer betreuen  die Ausgebildeten Peacemaker. Sie werden die Peacemaker auch nach der Friedenswoche  unterstützen und begleiten.

André Sirtes und Urs Urech
Urs Urech hat mit seinem Mitarbeiter die Kinder zu Friedenstifter ausgebildet.

                                       

 

Das Gewalt-Thermometer
  

Die Peacemaker lernen in der Ausbildung auch das Gewalt-Thermometer kennen.

Gewalt ist nur die oberste Spitze beim Ausbruch eines Konfliktes. Das Gewalt-Thermometer zeigt uns die Stationen zwischen 0° und 100°. So erkennen wir jene Stellen, an denen ein anderes Verhalten der einen oder der anderen Partei oder das Eingreifen einer Drittperson die Eskalation gestoppt hätte.


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Gewalt-Thermometer. Rechts sind die Eskalationsschritte nummeriert.

Ein Beispiel zum Thermometer:

1. Zuerst sind Mädchen am Spielen. Alles ist noch O.K. Sie sind nicht wütend, es bleibt  noch bei 0°.

2. Jetzt kommt ein Junge dazu und sagt :„Ich will mit spielen!“ Wie heiss ist das für die Mädchen? Die Kinder endschieden sich für 5°- 10°.

3. Die Mädchen sagen: „Nein!“  Das ist schon heisser für den Knaben, es steigt schon auf 15°.

4. Es kommt zu schlechten Wörtern, solche die den Mädchen nicht gefallen und das Thermometer steigt schon auf 50°. 

5. Es wird immer Schlimmer und es kommt zu einer Schlägerei. Das Thermometer ist dann bei 100°.

Urs Urech lernt die Peacemaker, so früh und so schnell wie möglich einzugreifen.

 

Unsere ausgebildeten Peacemaker

 

Alessandro Schürch Alexandra Röthlin Amanda Blättler Angela Elmiger Corina Delmenico Cyrill Bortoluzzi Fabio Wunderli Loredana Schürch Simon Steiner Sarah Zumbühl Larissa Wunderli Maria Blum Nathalie Schenker Silvia Reynolds Stig Segat Yves Eberle Sarah Ettlin Pascal Flüeler
      

 

 

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