Fussballwunder von Stans
Am 9. Mai 2007 fuhren wir mit den Velos zum Sportplatz Eichli in Stans. Danach zogen wir uns um und machten die Teambesprechung. Fünf Minuten später betraten
wir das Spielfeld. Dort trafen wir unsere drei Gegner Oberdorf, Hergiswil und Emmetten. Alle waren aufgeregt. Wir wärmten uns auf. Dann sprach der Turnier-
chef :“In zwei Minuten spielt Stansstad gegen Oberdorf.“ Unser Herz sank uns in die Hosen. Dann kamen wir dran. Wir begaben uns auf das Spielfeld. Unser erster Match begann. Alle spielten gut, sogar sehr gut. Wir dachten nie, dass wir so gut spielen konnten. Dann passierte es: Idriz schoss das 1:0 durch Jaschas Vorlage. Wir jubelten und jubelten. Da hörten wir wieder den Turnierchef: „Spieldauer noch zwei Minuten!“ Als die zwei Minuten vorbei waren machte es „Ding-Dong“. Wir fielen uns in die Arme. Der erste Sieg war perfekt.
Aber unser Lachen wich schnell, denn wir mussten noch gegen Hergiswil, die „härteste“ Nuss, spielen. Deshalb marschierten wir in die Garderobe, um alles zu besprechen, tranken noch etwas, begaben uns auf das Einspielfeld und schossen unseren Torwart Yann ein.
Der Turnierchef verkündete: “In zwei Minuten spielt Stansstad gegen Hergiswil.“
Wir hatten Anspiel. Fünf Minuten später stand es immer noch 0 : 0. Dann machte der Torwart von Hergiswil einen Einwurf und zwar genau in die Füsse von unserem Spieler Dijamant.
Alles lag an ihm. Traf er oder traf er nicht? Er traf!! Alle jubelten, das war ein richtiger „Sonntagsschuss“. Er hob den Ball über den Torwart ins Netz. Wir freuten uns so fest, dass wir übersahen, dass die Hergiswiler Anspiel machten. Aber wir waren schnell wieder bei der Sache. Ein paar Sekunden vor Schluss kamen zwei Hergiswiler gefährlich nah vor unser Tor, aber der Schuss verfehlte den rechten Pfosten sehr knapp. Ding-Dong machte es und wir wussten, dass wir nur noch Emmetten besiegen mussten. Dann könnten wir nach Basel!
Und wirklich, dies gelang uns fast schlafend, denn mit Herrn Jollers Anweisungen gewannen wir locker 4:0. Flavio, Jascha, Patrick und Ercan schossen die Tore. Wir können nach Basel! Ach, wie ist das herrlich! Wir fielen uns in die Arme, tranken etwas im Restaurant, erwarteten stolz die Siegerehrung, wo wir T-Shirts und einen Ball bekamen und begaben uns anschliessend in die Garderobe zum Umziehen. Die Heimfahrt war eine einzige Jubelfahrt.
Wir schafften, was viele uns nicht zugetraut hatten, nämlich die Qualifikation zum Finaltag vom 13. Juni in Basel.
Bericht von Jascha Joller und Yann Beaud




